von 0 auf Ironman ::von Wolfgang::Ironman --- eine tolle Erfahrung --- ein ganz besonderer Tag --- oder wie Ralf schrieb: „von 0 auf Ironman“
Nachdem ich jetzt in der Vorbereitung schon einige tolle Wettkämpfe absolvieren konnte, war es am Sonntag 07.08.2011 endlich soweit, mein erster Ironman stand an. Der längste TagSo richtig los ging es für mich, als ich die Nationalhymne hörte. Für mich war das der bewegenste Moment des Tages, weil hier einfach noch die Unsicherheit groß war, was alles auf mich zukommen würde. Kann ich meine Renneinteilung einhalten? Komm ich mit dem Regen und der Frische auf der Radstrecke zurecht? Halten die Beine auch über 180km? Wie komme ich ins Laufen? Und vor allem: Wie weit kann ich Laufen? SchwimmenUnglaublich gut, bin ganz entspannt aus dem Wasser gestiegen und fühlte mich sehr gut. Hier konnte ich mir dann ein permanentes Grinsen in der Wechselzone nicht verkneifen, als ich zum ersten Mal auf meinen Pulsmesser schaute. Ich war bereit für den Rest des Tages! RadfahrenIch war so gut geschwommen, dass ich viel zu weit vorne aus dem Guggi gestiegen bin, sodass ich dann auf den ersten 15km nur überholt wurde und schon langsam Angst bekam, ob jetzt nicht bald der Besenwagen hinter mir herfahren würde...! Nach circa 60km merkte ich, dass ich jetzt plötzlich mithalten konnte und dass viele langsam aber sicher zu kämpfen hatten. Hier entschied ich mich dann an mein eigentliches Tempo ranzugehen. Hier begann ich dann auch einige Athleten einzusammeln. Das Tempo konnte ich dann bis km 160 halten, womit ich schon mehr als zufrieden war. Die letzten 20km hab ich mich dann erholt und versucht mich für den Lauf vorzubereiten. Hier hatte ich wie im Training dann schon eine ziemliche Belastung gespürt, wobei ich eigentlich trotzdem immer super ins Laufen gekommen bin,.... Laufen...so auch im Wettkampf! Jetzt liefs, bis km 25 lief der Wettkampf einfach super. Ich musste mich wenig anstrengen sondern konnte meine Trainingsleistungen mehr als erreichen. Ab km 25 war es dann fordernd, hier begann langsam die harte Zeit für mich. Ich konnte mich bis km 34 durchkämpfen, musste aber dann die nächsten 5 km zwischen Gehen und Laufen wechseln, konnte die letzten beiden km dann nochmal bis ins Ziel beschleunigen und war dann so glücklich einen so tollen Tag erlebt zu haben. Aber vor allem darüber, dass ich den ganzen Tag dank der tollen Renneinteilung genießen konnte und sehr viele Impressionen sammeln und die Stimmung an der Strecke in mich aufsaugen konnte! DankeUnglaublich wie Ralf es geschafft hat in so kurzer Zeit so eine Leistung aus mir rauszuholen. Bemerkenswert fand ich aber, dass während des Trainings nur ganz selten Tage dabei waren, an denen ich mich nicht frisch gefühlt habe... Außerdem möchte ich mich auch bei allen Bedanken die mich an der Strecke oder auch nur in Gedanken unterstützt haben! Ihr wart super!
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