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Lanzarote

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Kurzentschlossen ging es Ende Februar mit einer kleinen Abordnung an Top Athleten nach Lanzaorte. Das Ziel war ganz klar: Grundlagenkilometer am Rad sammeln. Laufen und Schwimmen fand begleitend und eher als Ausgleich statt. Wär auch blöd gewesen nach den guten Lauf- Schwimmergebnissen der letzten Monate jetzt hier nochmals spezifisch zu Trainieren. Das fand dagegen am Rad statt: Tägliche Ausfahrten standen auf dem Programm. In Summe waren es dann gut 750km im Sattel - und diese waren, bis auf ein 10km langes Bergzeitfahren, komplett im Grundlagenbereich absolviert. Geschwommen wurde eher "begleitend": 2x im Pool und einmal im Meer und gelaufen wurde in den verschiedensten Varianten. Alles sehr kurz und von Morgenlauf, Koppellauf, Lauf ABC bis Technikprogramm war alles dabei was das "monotone" Radtraining erfolgreich abrunden soll. Für die Ironmanstarter fanden am Bergzeitfahr-Tag darüber hinaus noch Koppel-Intervalle statt.

Die Basis sollte jetzt passen. Ab März wird einen Gang hochgeschaltet :-) Die Bodies sind bereit für weitere Key Sessions!

Lanzarote

 

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Ironman Malaysia - eine harte (Kokos)-Nuss ::von Tom::

Ironman Malaysia


Vor 10 Jahren war ich das erste mal länger in Asien (Studium und Praktikum ) und da habe ich am Schluss noch Malaysia bereist, u.a. die Insel Langkawi. Seitdem war es mein größter Sporttraum, den Ironman Malaysia auf dieser Insel mitzumachen. Ich war immer wieder länger in der Region, hab auch verschiedene kurze Wettkämpfe in meiner zweiten Heimat mitgemacht, aber noch keinen dicken Brocken. Dieses Jahr sollte es endlich klappen. Der organisatorische Aufwand  war immens das ganze Equipment  nach Asien zu bringen. Aber nach 7 Wettkämpfen auf der Ironman-Distanz sollte der 8. etwas besonderes und exotisches sein.

Vorbereitung: Die Vorbereitung war hart, weil

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Ironman 70.3 Sieg ::von Klaus::

 

Ironman 70.3 Sieg von Klaus

 

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es ist eine Herausforderung ::von Hans::

 

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Es ist eine Herausforderung

 

Vom Nicht-Schwimmer/Nicht-Triathleten/Nicht-Wettkämpfer zum IRON(WO)MAN


Stepj


Los ging’s vor einem Jahr und ein paar Wochen...




Ich war sportmäßig für meine Verhältnisse ungefähr am Tiefpunkt, weil der Job und die jahrelange Wochenendpendelei mich immer mehr vereinnahmt haben und der geliebte Sport immer kürzer gekommen ist. Ich war richtig unzufrieden mit mir selbst.


Und dann sagte irgendwann auch noch mein topfitter Peter, der sich gerade in der Vorbereitung für den IM Mallorca befand: „Du, der Ralf überlegt, nächstes Jahr Klagenfurt zu machen. Vielleicht wär das auch mal wieder was für mich.“ Im ersten Moment dachte ich: „Nicht noch ein Jahr IM-Vorbereitung!!! Nicht noch ein Jahr, in dem er ständig trainiert... und ich nicht.“


Und genau das war des Rätsels Lösung: Mich hat genervt, dass er macht, was ich eigentlich machen will, aber nicht tue.




Also hab ich dem Ralf eine Mail geschrieben, ob das

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Auf gutem Weg nach Hawaii

Burgkirchner Triathlet Klaus Rohracker hat Saisonplanung voll auf Ironman-Quali ausgerichtet

von Oliver Wagenknecht

zeitungsbericht_klaus

Flotter M-55er: Beim Berliner Halbmarathon war Klaus Rohracker (in Blau) unter 1172 Männern dieserAltersklasse der Zweitschnellste. Seine Zeit für 21,1km: eine Stunde, 20 Minuten, sechs Sekunden.

Der Berliner Halbmarathon ist bekannt für seine schnelle Strecke, die entsprechend gute Zeiten verspricht. Genau das Richtige für Klaus Rohracker: Der Triathlet aus Burgkirchen, der seit Jahresbeginn für das "Team Erdinger Alkoholfrei" startet, hat schließlich heuer noch große Ziele. Nichts weniger als ein Start bei der Langdistanz-WM in Kailua-Kona auf Hawaii ist sein Traum.

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Berichte:

:: von Markus ::

:: von Ralf ::

:: von Jupp ::

Markus Ralf

Inferno Triathlon ::von Jupp::

Inferno Triathlon oder der härteste Tag meines Lebens!

Schwimmen, Rennrad bzw. MTB fahren und Laufen sind ja eigentlich recht schöne und abwechslungsreiche Sportarten, aber was sich die Herren vom Inferno Triathlon Organisationsteam ausgedacht hatten, ist echt eine harte Prüfung für jeden Ausdauersportler. Denn diese haben diese vier Sportarten richtig nett in einem der atemberaubendsten, spektakulärsten Triathlons in Europa vereint und das auch noch eingebettet zwischen Eiger, Mönch und Jungfrau, drei der schönsten Berge im Berner Oberland.

Als ich mich am 3.3.2015 für diesen Wettkampf angemeldet habe war ich, so muss ich jetzt zugeben, schon ein bisschen blauäugig. Zwar weiß ich als Bergsteiger, was 5.500 Höhenmeter und insgesamt 155,1 km bedeuten, aber so richtig wird einem das erst klar, wenn man sich in der Gegend befindet und die Kulisse auf sich wirken lässt.

Ich reiste am Donnerstag 20.08.2015 mit Andrea vom heimischen Niederbayern ins Berner Oberland nach Lauterbrunnen, wo wir in einer Pension namens Valley-Hostel eincheckten. Noch am gleichen Tag schauten wir uns Lauterbrunnen und einen der vielen Wasserfälle im Tal, den Staubbachfall an. Abends ging es dann ins Oberland Hotel, wo wir uns von der Schweizer Küche überzeugen konnten.

Am nächsten Tag, Freitag 21.08.2015 räumten Markus, Ralf, Manfred, Wolfgang, Gabi und ich unsere Räder mit den Startunterlagen und Wechselbeutel in unsere Autos und fuhren die Sachen in die Wechselzonen Stechelberg, Grindelwald und Oberhofen. Andrea und Brigitte machten derweil einen Klettersteig nahe Stechelberg. Der Plan war, dass wir uns alle dann abends in Mürren bei der Wettkampfbesprechung treffen.

In der Wettkampfbesprechung erfuhren wir einige Neuigkeiten wie Streckenänderungen, Baustellen oder Informationen über gefährliche Stellen auf der Radstrecke. Auch die Regelkunde kam nicht zu kurz. Es wurde auch auf die diversen Cut-off Zeiten hingewiesen, die laut Veranstalter nur der Sicherheit der Teilnehmer galten. Mich persönlich machten diese Cut-Off Zeiten schon ziemlich unsicher…denn man musste auf der gesamten Strecke gewisse Passagen innerhalb einer gewissen Zeit passiert haben um weiter im Wettkampf zu bleiben.

Da der Wettkampftag bereits um 04:00Uhr beginnen sollte, gingen wir früh schlafen. Nach einem spärlichen Frühstück ging es in Fahrgemeinschaften nach Thun, wo um 06:30Uhr der Schwimmstart sein sollte. Noch kurz die letzten organisatorischen Sachen erledigen, dann mussten wir auch schon den Neoprenanzug anziehen. Eine kurze Verabschiedung von Andrea, mit dem Versprechen, dass ich oben ankommen werde und schon ging es Richtung Thuner See, der an diesem Morgen 17Grad warm war. Kaum im Wasser hörte ich schon den Startschuss und es ging los. Ich tauchte ein und fand sehr schnell meinen Rhythmus. Nach ungefähr 1,5 km konnte ich auf eine Gruppe aufschwimmen, in der ich, wie mir mein Coach Ralf Preissl am Tag zuvor sagte, energiesparender unterwegs sein konnte. Es ging mir richtig gut und konnte das Tempo halten. So ging ich auch mit einer Zeit von 57:58 min nach 3,1 km aus dem Wasser. Ein bisschen beflügelt klappte der Wechsel auf´s Rennrad perfekt. Der Rennradkurs war die ersten 2-3 km sehr flach und somit konnte ich gleich mit einem guten Tritt die ersten Teilnehmer schnappen. Auch bei dem ersten Steilaufschwung nach Beatenberg konnte ich einige Plätze gut machen. Leider verlor ich diese gewonnen Plätze bei der Abfahrt nach Unterseen. Es ist echt Wahnsinn wieviel manche Athleten riskieren, nur um ein paar Minuten schneller zu sein. Für ein paar war dieses Risiko wohl doch zu hoch und sie landeten in der Leitplanke oder darüber bzw. darunter.

Ich hielt mich an meine Vorgaben und fuhr nicht schneller als geplant. Am Brienzer See angekommen, ging es die nächsten 40 km ziemlich flach dahin, wo ich wieder Radler überholen konnte. Erst in Willingen wurde es wieder steil, denn dort ging es die rund 1400 hm zur Großen Scheidegg hinauf. Dem gesamten Anstieg ging es mir gut und konnte gut treten und überholte auch Fahrer. Aber wie so oft nach einem Anstieg folgt eine Abfahrt, in der mich wieder einer nach dem anderen überholte…ich blieb aber ruhig und auf Plan. Kurz vor der nächsten Wechselzone konnte ich von hinten Wolfgang hören, dem die ganze Raserei auch ziemlich auf den Wecker zu gehen schien.

Über so manches Überholmanöver einiger Fahrer bei der Abfahrt diskutierend, liefen wir gemeinsam in die Wechselzone und machten uns fertig fürs MTB. Dieser Wechsel klappte auch wieder hervorragend und die ersten Meter auf dem MTB waren richtig schön, richtig befreit, ein ganz anderes Radfahren als eben die zurückliegenden 97 km und 2175 hm. Nach einem kurzen Flachstück ging es schon bergauf Richtung Kleine Scheidegg. Ohne Erbarmen ging es die 1180 hm hinauf. Ich fand wieder einen guten Tritt und so holten Wolfgang und ich nach kurzem Markus ein, der zu diesem Zeitpunkt auf dem Zahnfleisch daher kam. Nach kurzen Aufmunterungsversuchen musste Markus abreißen lassen. Ich wünschte ihm viel Glück und ging wieder auf Kurs. Kurz nach Brandegg spürt ich auf einmal meinen Oberschenkelmuskel und musste Wolfgang ziehen lassen…sie verkrampften sich immer wieder...erst konnte ich sie noch durch massieren lockern, aber kurz vor der kleinen Scheidegg ging nix mehr…kein fahren, kein vorwärts oder rückwärts gehen…kein Dehnen half, nix…ich war den Tränen nahe. Was sollte ich machen…ich kann doch nicht aufgeben! Ich will nicht! Ein Versprechen….

Es dauerte nicht lange, dann kam auch schon Markus an und bot mir ein Gel an. Ich lehnte dankbar ab und wünschte ihm Glück!

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Die Helden von Roth ::von den Ameisenbären::

Berichte von echten Helden, von Tom und Heiko

 

Roth .Roth

::TOM::

Tritt mir in den Hintern! – wie ich ein Ameisenbär-Triathlet wurde…

Dezember 2010:  ich beginne mit dem Triathlontraining bei Ralf, es macht Spaß und ich werde langsam besser. Im Mai 2011 heftige Knieschmerzen, 30 Jahre Fußball lassen grüßen…Arthrose…na ja, so richtig diszipliniert war ich noch nie und konsequent durchgezogen habe ich das Training auch nicht. Ich schwächle, lass Triathlon Triathlon sein, sieht im Fernsehen und Internet sowieso viel besser aus und an die 15 Kilo Übergewicht gewöhnt man sich, Training gibt es ab jetzt nur noch in homöopathischer Dosierung.

 

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Die beste Fehlentscheidung meines Lebens!!!

20.09.2014: Total am Ende lag ich am Boden. Ausgepowert, nach Luft schnappend, von Freunden umgeben. Unkontrollierte Zuckungen jagen durch meine Beinmuskulatur, unzählige Glückshormone werden ausgeschüttet…
Gewalttat in fünf Akten!

Rückblende:

2010Sept. 2010:

Es fing alles mit einer Fehlentscheidung an. Ich habe in der Mittelbayerischen Zeitung von einem Staffelwettbewerb gelesen. Zehn Teammitglieder laufen jeweils ca. 7,5 Kilometer durch den Landkreis und es ist für einen guten Zweck. Alternativ konnte man die Strecke über 75km auch im Alleingang bezwingen. Da es bereits kurz vor Anmeldeschluss war, meldete ich mich spontan und total blauäugig als Einzelstarter an. Ca. 15 Monate vorher hatte ich mit dem Laufsport begonnen und es standen bis dato zwei Halbmarathons auf meiner Habenseite. Den LKL wollte ich nutzen, das erste Mal eine Marathondistanz zu bewältigen. Nach eben diesen 42 km wollte ich aus dem Rennen aussteigen, sofern ich überhaupt so weit kommen sollte.
Fünf Tage vor dem Start lernte ich Ralf Preissl im Sportgeschäft Lauf und Berg König in Regensburg kennen. Der bestärkte mich in meinem Marathonvorhaben, mahnte mich aber, es nicht zu schnell anzugehen. Ein sehr wertvoller Tipp, wie sich noch raus stellte.
Gesagt, getan. Obwohl es mir bei km 42 bereits richtig schlecht ging, puschte mich der Gedanke, einen (für mich damals unglaublichen) Marathon bezwungen zu haben so sehr, dass ich nicht ausstieg sondern mich weiter quälte. Kilometer für Kilometer. Da meine Ferse brannte, lief ich im Wechsel zwischen O-Beinen, X-Beinen, z.T. sogar rückwärts. Als ich dann nach 9:20 Std. die Stimme von Armin Wolf vernehmen konnte, setzte ich kurz vorm Ziel trotz unglaublicher Schmerzen zum Schlusssprint an. Geschafft! Mit Platz Neun sogar noch in den Top Ten! Statt meinem Vorhaben, einen Marathon zu finishen, zeigte meine Pulsuhr 75km an. Gänsehaut!!!
Da meine Vorbereitung dafür mies war, musste ich es tage-, sogar wochenlang spüren. Jeder Schritt tat weh, aber der Stolz, diese Leistung erbracht zu haben, war größer.

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rouvenEin Jahr Training, davon 6 Monate mit Coach Preissl, unzählige Einheiten zu Fuß, auf dem Bike und ein paar im Wasser. Höhen und Tiefen im Kopf. 20 kg Gewichtsunterschied. Ein paar tausend Euro Equipment. All das zielgerichtet auf den einen Tag.


Heute


Wir schreiben den 31. August 2014 und der Ort ist Zell am See. Es lagen 1,9km Schwimmen, 90km auf dem Rad und noch ein Halbmarathon vor mir. Vor 6 Monaten habe ich zu Coach Preissl gesagt ich möchte finishen. Nach den Vorbereitungsevents Stadlauf MUC 21km in 1:43h und der olympischen Distanz am Tegernsee in 2:49h (easy) habe ich mir die Latte höher gelegt. Finishen in 5:30h. Alles lief gut aber dann. Am 9. August, das Ziel nur noch 3 Wochen entfernt macht der rechte hintere Oberschenkel beim Training auf dem Mountainbike zu. Nix geht mehr. Am Sonntag danach ist nach 20min easy biken auch wieder Schluss. Leider bin ich nicht direkt zum Arzt. Ich habe Voltaren und Finalgon gekauft und mit Schmerzen weiter trainiert. Am 16. August bei der nächsten/letzten harten Einheit dann die Klarheit – der Oberschnenkel macht das nicht mit. Am Dienstag dann direkt zum Arzt, erste Diagnose: Muskelfaserriss. Aus der Traum vom Ironman 70.3 in Zell. Am Donnerstag sollte das MRT Klarheit bringen und siehe da die Diagnose relativiert sich auf eine Einblutung im Muskel. Keiner hat eine Idee wieso und warum. Das gute daran: Zell ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Ab jetzt und schon in der Tapering Woche angekommen jeden Tag Physiotherapie.

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Hawaii Qualifikation ::von Hans::

Kurz vor dem Schwimmstart, die schwedische Nationalhymne und als danach noch volle Dröhnung, David Guetta mit Lovers on the Sun gespielt wurde (geiler gehts nicht!!) stürzte sich die Meute ins Wasser.

Beim Schwimmen in der baltischen Ostsee stellt sich nicht die Frage, ob man einen Neo tragen darf. Es ist für jeden Athleten Pflicht.
Da ich nach 1Stunde Schwimmen im Mainburger Freibad, ohne Quallen und Seegang, bei 24Grad Wassertemperatur, schon kurz vorm erfrieren bin, legte ich keinen Einspruch ein.

Als es beim Radfahren so richtig lustig wurde, mit Platzregen und heftigen Windböen stand mein aufgemotzter Drahtesel leider ;-) schon wieder in der Wechselzone und ich ging zum laufen.

Hans

Für alle die es nüchtern wollen, anbei der Bericht aus der Mittelbayerischen Zeitung:

16.08.2014 Ironman Schweden:
Diesen Langdistanztriathlon gibt es schon seit vielen Jahren. Seit 2012 ist es ein offizieller Ironman und es werden 50 heißbegehrte Startplätze an die besten Alterklassenathleten für die Ironmanweltmeisterschaft auf Hawaii vergeben.

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Ironman Austria 2014 - Athletenberichte

Ironman<Gaby>

<Tobi>

<Markus>

<Ralf>

 <Hans> und <Done> --> coming soon

 

 

 

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Frontrunning is best! :: von Wolfi ::

Ziel erreicht – oder unverhofft zum Sieg

Ingolstadt Triathlon 2014:

Vorgeschichte:
Harte Läufe und müde Beine, am Samstag grad mal 40 Minuten gefahren, dann hatte ich Krämpfe vom Laufen die Tage zuvor…

SiegDer Wettkampf:
Schwimmen: durchschnittliche Schwimmleistung mit harten Armen und wieder ordentlich Rückstand

Rad: hart angefahren und gleich mal 10 Leute eingesammelt, plötzlich war dann da ein Polizeimotorrad in Sichtweite und ich habe realisiert, dass ich gerade auf den ersten auffahre. Habe mich bis zur Wende erstmal nur rangekämpft. Ich wusste auf dem Weg zurück geht es dann leicht fallend über knapp 10km zurück. Hier habe ich dann die Strecke genutzt und hab meine Stärke voll ausgespielt und bin halt einfach zurückgehämmert und hab die Führung (meine Erste) in einem Rennen übernommen. Bin sehr hart am Führenden vorbeigefahren um keinen Windschatten zu bieten. Ich war dann auf Anschlag weil ich merkte, dass ich nur langsam wegkomme. Plötzlich ging aber die Lücke richtig auf und ich habe gemerkt, dass mein „System“ jetzt richtig zu laufen beginnt. Die Polizeieskorte hat natürlich unbändig motiviert und auch die Anfeuerung durch die Zuschauer für den Führenden ist schon genial… yes… einfach nur geniesen!

Lauf: Erstmal hab ich den Radplatz nicht gefunden weil ich so aufgepushed war. „10 Sekunden dahin, du wirst dieses Rennen nicht im Laufen verlieren, reiß dich zam“ waren so meine Gedanken. Hab mich entschieden ohne Pulsuhr zu laufen, weil ich wusste ich muss sowieso Anschlag laufen. Bin dann mit gefühltem 10km Tempo losgelaufen, weil ich wusste dass ich erstmal etwas Vorsprung habe. Dieses Tempo war gefühlt OK, im Nachhinein war das Tempo aber meine Laufbestleistung. Habe immer versucht den Abstand nach hinten zu fixieren, geschätzt waren es so 400 m, was schon recht ordentlich war, hatte nicht gedacht, dass ich die Führenden am Rad so distanzieren würde, hatte mit 20-30 Sekunden gerechnet aber nicht mit über 1,5 Minuten Vorsprung. Je näher das Ziel kam, desto sicherer wurde ich mir, dass es reicht die Startwelle zu gewinnen. Ich versuchte mich aber weiter zu motivieren um das Tempo hochzuhalten um nicht noch von einem aus den anderen eigentlich schwächeren Startwellen abgefangen zu werden.
Fazit: Es hat gereicht und ich hab das Ding mit deutlichem Abstand gewonnen. Einfach nur brutal geil!  Muss jetzt einfach immer schauen als erster vom Rad zu steigen, damit ich mich vom Führungsradler dann ziehen lassen kann…

Danke Ralf (einfach nur perfekter Plan und brutal harte Gruppentrainings, sodass der eigentliche Wettkampf dann eher Erholung ist) und danke bikes-4-u für das perfekt eingestellte Bike (der Service unter der Woche hat den Unterschied gemacht, hab den Motor aber noch nicht gefunden).

Auf geht’s zu den eigentlich geplanten Saisonhöhepunkten!

 

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Winklworld (Winklmeier Markus) : Einzigartiger gehts wohl kaum. Und wir sind alle Stolz das dieser sympatische und nette Sportler ein Teil von laufstilanalyse.de ist. Aber lest selbst:

(Ausfühliches unter: http://www.winklworld.de/)

Winklworld

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Under pressure ::von Ultra-Mane-Seebauer::

landkreislauf

Nervosität oder Druck kenne ich eigentlich nicht. Nicht bei Laufwettkämpfen oder Triathlons. Vielleicht noch zu Beginn meiner Wettkampfzeit, aber jetzt nicht mehr. Beim Regensburger Ironman 2012 hatte ich vorm Startschuss einen Puls von 47 Schlägen/Min. Ich war die Ruhe selbst, wie auch bereits bei meinen bisherigen Ultraläufen über 75km, 83km und 84km.
Aber heute… Leichtes Kribbeln und Anspannung. Friere ich? Bin ich zu leicht angezogen?

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Ein perfekter Tag in Roth ::von Wolfgang::

gleixnerwolfgangAm 14.07.2013 um 7:25 Uhr startete ich zu meiner zweiten Triathlon-Langdistanz im fränkischen Roth. Ging es doch bei meiner ersten Langdistanz 2011 lediglich darum, die Ziellinie zu erreichen, waren die Ziele für 2013 doch deutlich höher gesteckt.
 
Mein Körpergefühl war in der Taperphase bis auf den Vorwettkampftag gut und ich war am Wettkampfmorgen zuversichtlich, dass ich zumindest meine Trainingswerte erreichen kann.
 
Als es dann für die Profis unter ohrenbetäubendem Lärm um 6:30 Uhr losging, war die notwendige Spannung da und ich wäre am liebsten gleich mitgestartet, aber mir standen noch lange 60 Minuten Wartezeit bevor.
 
Ich hätte dabei beinahe meine Startwelle verpasst, als ich in den Kanal gestiegen bin und noch gefühlt endlos bis zur Startlinie schwimmen musste („just in time“ beschreibt es wohl am Besten).
 
Dann der Startschuss und das Rennen begann auch für mich. Im Wasser habe ich genau meine Rennstrategie verfolgt und versucht - wie im Training ausprobiert - mein oberes Grundlagentempo ins Wasser zu bringen, um mein Belastungsgefühl hier noch niedrig zu halten. 1500 Meter und einen Rippenbeinschlag später habe ich gemerkt, dass ich im Wettkampf drin bin und habe bis circa 3000 Meter dann mein Tempo leicht erhöht. Zwischenzeitlich galt es natürlich die lautstarke Atmosphäre neben der Schwimmstrecke zu genießen. Da wusste ich aber noch nicht, was auf der Radstrecke noch für ein Stimmungsfeuerwerk gezündet werden würde.
 
Raus aus dem Wasser, Helm auf, Pulscheck, ab geht's!

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